Forschung in der Arbeitseinheit Rist
Die Forschungsschwerpunkte der AE Rist im Überblick:
- Experimentelle Psychopathologie (Sucht, Schizophrenie, Angst)
- Psychophysiologische Prozesse bei Substanzproblemen (Alkohol, Nikotin, Opiate)
- Psychodiagnostik und Evaluation bei Substanzproblemen
- Verhaltenstherapie
Die inhaltlichen Schwerpunkte sind Angststörungen, somatoforme Störungen und – in enger Zusammenarbeit mit AE Demmel - Substanzmissbrauch/-abhängigkeit. Mit experimentellen und differentialpsychologischen Methoden wird das Ineinandergreifen kognitiver und psychophysiologischer Prozesse bei diesen Störungen untersucht. Besonders werden Verbindungen zwischen den drei Bereichen verfolgt.
Einzelne Fragestellungen betreffen:
- Angststörungen (bei Erwachsenen und Kindern):
- Wirkung von Alkohol auf die Informationsverarbeitung (Sozialphobie, GAS)
- Psychophysiologie von Angststörungen (Ohnmachtsneigung bei Blut-Verletzungs-Spritzenphobie, Angstprozesse bei Panikpatienten
- pathologierelevante Kognitionen und Arousalprozesse
- somatoforme Störungen
- Kognitiv/attentionale Risikofaktoren somatoformer Erkrankungen (MCS, Krankheitsangst)
- Wahrnehmung und Bewertung somatischer Symptome bei anderen Störungen (Angststörung, somatoforme Störungen)
- Substanzassoziierte Störungen
- Diagnostik und Intervention bei Substanzmißbrauch und Abhängigkeit
- Neuropsychologische Effekte von Substanzkonsum (Alkohol, Opiate, Cannabis, Nikotin)
Vorbereitungen für weitere Arbeitsbereiche:
- Arbeitsstörungen bei Studierenden (Prokrastination; Spezialambulanz eingerichtet).
- Psychotherapie-Effizienz; Standarddiagnostik in PTA eingeführt.
Zu allen Themen arbeiten Doktoranden und es sind stetig weitere Studien in Vorbereitung.

